FAQ

Warum kommen die Fugenkreuze zur Rückdrehsicherung wieder aus der Fuge hoch?
Warum kommen die Fugenkreuze zur Rückdrehsicherung wieder aus der Fuge hoch?

Für dieses Problem können mehrere Faktoren die Ursache sein:

  • die Platten wurden zu locker verlegt (zu viel Spiel)
  • an den Rändern und/oder den Außenkanten haben die Platten zu viel Luft zum Wandanschluss
  • Fugenkreuze sind nicht exakt eingearbeitet
  • es ist keine Außenkante (Schubkante) vorhanden
Sind Flächen, die mit Rasenfugenkreuz/Rasenfugen-T-Stück verlegt wurden, befahrbar?
Sind Flächen, die mit Rasenfugenkreuz/Rasenfugen-T-Stück verlegt wurden, befahrbar?

Zur Verwendung auf Hofflächen sowie auf Garagenauffahrten mit anschließendem PKW-Betrieb müssen die Rasenfugenkreuze zusätzlich mit einem wasserdurchlässigem Einkornmörtel (mind. 10mm tief) stabilisiert werden (z.B. Firma Schomburg oder Firma PCI Pavifix). Ob der Untergrund und der Verlegeaufbau für den PKW-Betrieb geeignet sind, muss durch den ausführenden Handwerksbetrieb geprüft werden. Das Abrütteln der verlegten Pflasterflächen muss vor dem Verfüllen der Fugen durchgeführt werden, da sonst die Fugenkreuze wieder nach oben gedrückt werden und sichtbar sind.

Welche Dämmplatten sind für die Verlegung mit Lagern geeignet?
Welche Dämmplatten sind für die Verlegung mit Lagern geeignet?

Siehe Tabelle > PDF-Download

 

Sind Plattenlager aus Weich-PVC UV-Beständig?
Sind Plattenlager aus Weich-PVC UV-Beständig?

Ja, Plattenlager aus Weich-PVC sind UV-Beständig. Und da ein Großteil des Lagers unter Platten verlegt wird, werden diese kaum der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt. 

Wie hoch ist die Belastbarkeit der Lager?
Wie hoch ist die Belastbarkeit der Lager?
Maxi-Lager: 50,0 kN je Viertelsegment * 4 = 200,00kN pro Lager (Geprüft bei 23 °C und 50% relativer Luftfeuchte)
Multilager / Multilager+PLUS      50,0 kN je Viertelsegment * 4 = 200,00kN pro Lager (Geprüft bei 23 °C und 50% relativer Luftfeuchte)
Standard-Lager    50,0 kN je Viertelsegment * 4 = 200,00kN pro Lager (Geprüft bei 23 °C und 50% relativer Luftfeuchte)
VarioLager2 bei 35mm Zahnradhöhe = 19,2 kN je Zahnrad*4 = 78,80kN pro Lager
bei 50mm Zahnradhöhe = 13,6 kN je Zahnrad*4 = 54,40kN pro Lager
(Geprüft bei 23 °C und 50% relative Luftfeuchte)
Welche Brandschutzklasse haben die Plattenlager und Fugenkreuze?
Welche Brandschutzklasse haben die Plattenlager und Fugenkreuze?

Brandklasseneinstufung nach UL 94 = HB entspricht B2 

Können 2 cm Keramikplatten/Feinsteinzeugplatten auf Variolager 2 verlegt werden?
Können 2 cm Keramikplatten/Feinsteinzeugplatten auf Variolager 2 verlegt werden?

Da das Fugenkreuz mit Rückdrehsicherung (Art.-Nr. 192145: 4mm, Art.-Nr. 192152: 6 mm) nur eine Fugensteghöhe von 15 mm hat, können auch Keramik- und Feinsteinzeugplatten mit einer Höhe von 18-20 mm problemlos darauf verlegt werden. (Bitte wenden Sie sich an Ihren Plattenhersteller, um sicher zu gehen, dass diese auf Plattenlagern verlegt werden können und halten Sie sich an die Herstellerempfehlungen.)

Wieviel Gefälleausgleich auf einer Länge von einem Meter ist mit dem höhenverstellbaren VarioLager2 möglich?
Wieviel Gefälleausgleich auf einer Länge von einem Meter ist mit dem höhenverstellbaren VarioLager2 möglich?

Der Höhenausgleich ist abhängig von der verwendeten Plattengröße!

Bei einer Plattengröße von 60 x 60 cm können max. 1,25 cm bzw. 1,25 %/m ausgeglichen werden.
In Kombination mit einem Multilager 2,5 cm bzw. 2,5 %/m.

Bei einer Plattengröße von 50 x 50 cm können max. 1,50 cm bzw. 1,50 %/m ausgeglichen werden.
In Kombination mit einem Multilager 3,00 cm bzw. 3,0 %/m.

Bei einer Plattengröße von 40 x 40 cm können max. 1,875 cm bzw. 1,875 %/m ausgeglichen werden.
In Kombination mit einem Multilager 3,75 cm bzw. 3,75 %/m.

Standard-Lager / Maxi-Lager: Wie wird eine Fläche fachgerecht verlegt?
Standard-Lager / Maxi-Lager: Wie wird eine Fläche fachgerecht verlegt?

 Maxilager/ Standardlager verlegen

Wir empfehlen, als erstes die maximalen Oberkanten des Plattenbelags mit geeignetem Werkzeug und Geräten auszuloten, damit erkennbar ist, welche Höhendifferenz mit zusätzlichen Ausgleichsscheiben überbrückt werden muss. Nun sollte sich eine Quer- und eine Längsseite ausgesucht werden, um einen rechten Winkel für den Anfang der Plattenverlegung einzurichten. Es wird empfohlen, zwei Außenkanten (Traufe/Attika oder ähnliches) zu nutzen, um von diesen Kanten aus mit dem Verlegen von ganzen Platten im rechten Winkel zu beginnen. A Die zu verlegenden Platten liegen immer mit einer Ecke auf einem Viertelstück eines Plattenlagers auf; an den Außenkanten B wird ebenfalls ein ganzes Lager verbaut, sodass die Platten hier beidseits voll aufliegen. C Auch in den Ecken wird aus Gründen der fachgerechten und DIN-gemäßen Druckverteilung bzw. Druckbemessung ein ganzes Lager verbaut. Hierfür müssen Standard-Lager/Maxi-Lager ohne Fugensteg verbaut werden.
D (Standard-Lager): Die Fläche der zu verlegenden Platten sollte so aufgeteilt werden, dass kein Plattenzuschnitt kleiner als 19 cm ist.
D (Maxi-Lager): Die Fläche der zu verlegenden Platten sollte so aufgeteilt werden, dass kein Plattenzuschnitt kleiner als 23 cm ist.

Beim Verlegen von Maxi-Lagern muss BEACHTET werden, dass in der Höhe übereinander nicht mehr als 6 Lager zuzüglich der Maxi-Ausgleichsscheibe verbaut werden können!



Benötigtes Werkzeug


Standard-Lager 4/10, verlegt unter einer Keramikplatte


Maxi-Lager 20/4x10 (2fach) und Maxi-Lager 10/4x20 mit 2 Maxi-Ausgleichsscheiben gestapelt und verlegt unter einer Keramikplatte

 

Benötigtes Werkzeug bei der Verlegung sind Wasserwaage/Richtscheit und eventuell ein Cuttermesser. Wasserwaage und Richtscheit werden benötigt, um den Plattenbelag in Waage bzw. fluchtgerecht zu verlegen. Der Cutter wird benötigt, um die Lager ggf. zu teilen.

Bitte nutzen Sie die ACHT Fugenstege am Plattenlager als Plattenanschlaghilfe und auch als Fugenkreuz, damit die Platten immer im rechten Winkel und fluchtgerecht verlegt werden.

Nachdem das erste Platteneck im rechten Winkel und fluchtgerecht verlegt wurde, wird nun im Raster von immer vier Platten weiter verlegt. Die Platten müssen ohne Fugen und ohne Luft an den Außenkanten umlaufend verlegt werden, deshalb schreibt die Flachdachrichtlinie einen ausreichend dauerhaften Schutz der Anschlüsse vor. Die Platten müssen auch in der Fläche ohne Luft und nur mit den vorgeschriebenen Fugenkreuzen als Abstand verlegt werden.

Multilager / Multilager+PLUS: Wie wird eine Fläche fachgerecht verlegt?
Multilager / Multilager+PLUS: Wie wird eine Fläche fachgerecht verlegt?

Multilager verlegen

Wir empfehlen, als erstes die maximalen Oberkanten des Plattenbelags mit geeignetem Werkzeug und Geräten auszuloten, damit erkennbar ist, welche Höhendifferenz mit zusätzlichen Plattenlagern, wie z.B. Multilager+PLUS oder eventuell mit dem VarioLager 2, überbrückt werden muss.

Nun sollte sich eine Quer- und eine Längsseite ausgesucht werden, um einen rechten Winkel für den Anfang der Plattenverlegung einzurichten. Es wird empfohlen, zwei Außenkanten (Traufe/­Attika oder ähnliches) zu nutzen, um von diesen Kanten aus mit dem Verlegen von ganzen Platten im rechten Winkel zu beginnen.

A Die zu verlegenden Platten liegen immer mit einer Ecke auf einem Viertelstück eines Multilagers auf; an den Außenkanten wird ebenfalls ein ganzes Lager verbaut, sodass die Platten hier beidseits voll aufliegen. Vom Multilager/Multilager+PLUS selbst werden auf der rechten und linken Seite die Fugenstäbe mittels eines Seitenschneiders entfernt. Im Bereich der Fuge bleiben die ­Fugenstäbe jedoch stehen. Kann am Rand nur ein Plattenzuschnitt, schmäler als 28 cm, eingebaut werden, wird hier eine halbes Multilager und/oder Multilagern+PLUS, eingesetzt. Dabei werden die Fugenstäbe des obersten Lagers entfernt. Auch in den Ecken wird aus Gründen der fachgerechten und DIN-gemäßen Druckverteilung bzw. Druckbemessung ein ganzes Lager verbaut. Dazu werden sämtliche Fugenstäbe des Multilagers mithilfe eines Seitenschneiders entfernt.

Multilager und Multilager+PLUS: Die Fläche der zu verlegenden Platten sollte so aufgeteilt werden, dass kein Plattenzuschnitt kleiner als 28 cm ist.

Werkzeug für Multilager

Benötigtes Werkzeug
Multilager stapeln 1

Multilager und Multilager+PLUS werden im 45°-Winkel übereinander gestapelt.

Multilager stapeln 2

Die Fugenstäbe müssen jeweils in die Aussparungen des darüberliegenden Lagers passen.

Benötigtes Werkzeug bei der Verlegung sind Wasserwaage/Richtscheit und der Seitenschneider. Die Wasserwaage bzw. das Richtscheit wird benötigt, um den Plattenbelag in Waage bzw. fluchtgerecht zu verlegen. Der Seitenschneider wird benötigt, um die Fugenstäbe für die Verlegung an den Außenkanten zu entfernen.

Nur nötig, wenn hier ein VarioLager 2 eingesetzt wird! Einen Schweißdraht in 3,2 oder 3,5 mm braucht man nach dem Verlegen der letzten Platte auf jedem ganzen Stelzlager im Fugenbereich, um an den Zahnrädern die Platten fein zu justieren, bevor das Fugenkreuz mit Rückdrehsicherung eingebaut wird.

Bitte nutzen Sie die ACHT Fugenstäbe am Plattenlager als Plattenanschlaghilfe, um so von Anfang an immer den rechten Winkel bei der Verlegung beizubehalten. 

Wenn das erste Platteneck fertig verlegt ist, ist darauf zu achten, dass die Platten an den Rändern und untereinander wirklich stramm verlegt werden müssen. 

Nun wird im Raster von immer vier Platten weiter verlegt. 

Die Platten müssen ohne Fugen und ohne Luft an den Außenkanten umlaufend verlegt werden, deshalb schreibt die Flachdachrichtlinie einen ausreichend dauerhaften Schutz der Anschlüsse vor. Die Platten müssen auch in der Fläche ohne Luft und nur mit den vorgeschriebenen Fugenkreuzen als Abstand verlegt werden.

VarioLager: Wie wird eine Fläche fachgerecht verlegt?
VarioLager: Wie wird eine Fläche fachgerecht verlegt?

Variolager verlegen

Wir empfehlen, als erstes die maximalen Oberkanten des Plattenbelags mit geeignetem Werkzeug und Geräten auszuloten, damit erkennbar ist, welche Höhendifferenz mit zusätzlichen Platten­lagern, wie z.B. Multilager oder Multilager+PLUS, überbrückt werden muss.

Nun sollte sich eine Quer- und eine Längsseite ausgesucht werden, um hier einen rechten Winkel für den Anfang der Plattenverlegung einzurichten. Es wird empfohlen, zwei Außenkanten (Traufe/Attika oder ähnliches) zu nutzen, um von diesen Kanten aus mit dem Verlegen von ganzen Platten im rechten Winkel zu beginnen.

A Die zu verlegenden Platten liegen immer mit einer Ecke auf einem Viertelstück (Zahnrad) eines Plattenlagers auf; an den Außenkanten B wird ebenfalls ein ganzes Lager verbaut, sodass die Platten hier beidseits voll aufliegen und man in der entstandenen Fuge zwei Zahnräder mit dem Fugenkreuz sichern kann. Dazu werden der abbrechbare Schenkel und dessen Gegenstück entfernt, sodass ein gerader Abstandshalter entsteht, der als Rückdrehsicherung eingebaut wird. Vom VarioLager 2 selbst werden auf der rechten und linken Seite die Fugenstäbe mittels eines Seitenschneiders entfernt. Im Bereich der Fuge bleiben die Fugenstäbe jedoch stehen. Kann am Rand nur ein Plattenzuschnitt, schmäler als 28 cm, eingebaut werden, wird hier das VarioLager 2 durch eine Kombination aus halben Multilagern und/oder Multilagern+PLUS, ggf. mit Maxi-Ausgleichsscheibe auf die entsprechende Höhe angepasst, ersetzt. Dabei werden die Fugenstäbe des obersten Lagers entfernt. Auch in den Ecken wird aus Gründen der fachgerechten und DIN-gemäßen Druckverteilung bzw. Druckbemessung ein ganzes Lager verbaut. Es wird hier eine Kombination aus Multilager und/oder Multilager+PLUS ggf. mit Maxi-Ausgleichsscheibe eingesetzt, um die erforderliche Höhe zu erreichen. Aber auch hier müssen die Fugenstäbe des obersten Lagers entfernt werden.

Variolager 2: Die Fläche der zu verlegenden Platten sollte so aufgeteilt werden, dass kein Plattenzuschnitt kleiner als 28 cm ist.

Variolager verlegen 1

Mittels eines Schweißdrahtes kann die Feinjustierung der Plattenhöhe an den Stellrädern vorgenommen werden.  

Variolager verlegen 2

Die Rückdrehsicherung wird in die Fuge eingesetzt und verhindert ein nachträgliches Verstellen der Stellräder. 

Variolager verlegen 3

Durch die stramme Verlegung der Platten kann man zum Einbauen der Fugenkreuze als zusätzliche Hilfe ein 3 mm dickes Stück Holz und einen kleinen Hammer benutzen.
 

Benötigtes Werkzeug bei der Verlegung sind Wasserwaage/Richtscheit, der Seitenschneider und der Schweißdraht in 3,2 mm oder 3,5 mm Dicke sowie ein kleiner Hammer und ein 3 mm dickes Stück Hartholz. Die Wasserwaage/Richtscheit wird benötigt, um den Plattenbelag in Waage bzw. fluchtgerecht zu verlegen. Der Seitenschneider wird benötigt, um die Fugenstäbe (Verlegehilfe) am VarioLager 2 und eventuell die Beine der Fugenkreuze zu kürzen. Diese Arbeiten sind abhängig von der Materialstärke des zu verlegenden Plattenbelags und von der eigestellten Höhe der VarioLager 2. Den Schweißdraht in 3,2 oder 3,5 mm braucht man nach dem Verlegen der letzten Platte auf jedem ganzen Stelzlager im Fugenbereich, um an den Zahnrädern die Platten fein zu justieren, bevor das Fugenkreuz mit Rückdrehsicherung eingebaut wird (aus Gründen der besseren Darstellbarkeit fehlt auf den Bildern oben die vierte Platte). 

Bitte nutzen Sie die ACHT Fugenstäbe am VarioLager 2 als Plattenanschlaghilfe, um so von Anfang an immer den rechten Winkel bei der Verlegung beizubehalten. Diese Stifte sind NUR eine Verlegehilfe – KEINE Rückdrehsicherung !

Wenn das erste Platteneck fertig verlegt ist, steckt man von oben das Fugenkreuz als Rückdrehsicherung in die Fuge. Da die Platten an den Rändern und untereinander wirklich stramm verlegt werden müssen, kann man beim Einbauen der Fugenkreuze als zusätzliche Hilfe ein 3 mm dickes Stück Holz und einen kleinen Hammer benutzen.

Nun wird im Raster von immer vier Platten weiter verlegt.

Die Platten müssen ohne Fugen und ohne Luft an den Außenkanten umlaufend verlegt werden, deshalb schreibt die Flachdachrichtlinie einen ausreichend dauerhaften Schutz der Anschlüsse vor. Die Platten müssen auch in der Fläche ohne Luft und nur mit den vorgeschriebenen Fugenkreuzen als Abstand verlegt werden.

Fugenkreuze: Wie wird eine Fläche fachgerecht verlegt?
Fugenkreuze: Wie wird eine Fläche fachgerecht verlegt?
Fugenkreuze verlegen

Verlegebeispiel
Fugenkreuze verlegen

Fugen-T-Stücke verlegen
Fugenkreuze verlegen

Fugen-T-Stücke gestapelt
 

Wir empfehlen, als erstes die maximalen Oberkanten des Plattenbelags mit geeignetem Werkzeug und Geräten auszuloten, damit erkennbar ist, welche Höhendifferenz mit dem Splittbett ausgeglichen werden muss. Nun sollte sich eine Quer- und eine Längsseite ausgesucht werden, um einen rechten Winkel für den Anfang der Plattenverlegung einzurichten. Es wird empfohlen, zwei Außenkanten (Traufe/Attika oder ähnliches) zu nutzen, um von diesen Kanten aus mit dem Verlegen von ganzen Platten im rechten Winkel zu beginnen.

A Bei den verlegten Platten wird in jede Kreuzfuge ein Fugenkreuz gelegt.

Beim Läuferverband kann man das Fugenkreuz an der Sollbruchstelle trennen und das so entstandene T-Stück einbauen bzw. fertige T-Stücke ab Werk bestellen.

Fugenkreuze verlegen

Die Fugenkreuze lassen sich problemlos auf die benötigte Höhe stapeln.
Fugenkreuze verlegen

Benötigtes Werkzeug 
Fugenkreuze verlegen

Verlegebeispiel Läuferverband

 

Benötigtes Werkzeug bei der Verlegung sind Wasserwaage/Richtscheit, Plattenheber und ein Gummihammer.

Wasserwaage und Richtscheit werden benötigt, um den Splitt abzuziehen und den Plattenbelag in Waage bzw. fluchtgerecht zu verlegen. Der Plattenheber wird benötigt, um die Belagsplatten zu verlegen.

Beim Verlegen des ersten Plattenecks steckt man das Fugenkreuz in die Fuge. Die Platten müssen an den Rändern und untereinander wirklich stramm verlegt werden, deshalb schreibt die Flachdachrichtlinie einen ausreichend dauerhaften Schutz der Anschlüsse vor. Die Platten müssen auch in der Fläche ohne Luft und nur mit den vorgeschriebenen Fugenkreuzen als Abstand verlegt werden.

Rasenfugenkreuze: Wie wird eine Fläche fachgerecht verlegt?
Rasenfugenkreuze: Wie wird eine Fläche fachgerecht verlegt?

Wir empfehlen, als erstes die maximalen Oberkanten des Plattenbelags mit geeignetem Werkzeug und Geräten auszuloten, damit erkennbar ist, welche Höhendifferenz mit dem Splittbett ausgeglichen werden muss.

Nun sollte sich eine Quer- und eine Längsseite ausgesucht werden, um einen rechten Winkel für den Anfang der Plattenverlegung einzurichten. Es wird empfohlen, zwei Außenkanten (Traufe/Attika oder ähnliches) zu nutzen, um von diesen Kanten aus mit dem Verlegen von ganzen Platten im rechten Winkel zu beginnen.

Kreuzverband: Bei den verlegten Platten wird in jede Kreuzfuge ein Fugenkreuz gelegt. Für die Stabilität der Fläche ist es erforderlich, am Rand Rasenfugen-T-Stücke zu verwenden. Die benötigte Menge wird aus dem Umfang der zu verlegenden Fläche errechnet. Entsprechend weniger Fugenkreuze werden benötigt

Läuferverband: Das Verlegen im Läuferverband ist geeignet für verschiedenste Anwendungen und bildet die solide Grundlage auch für andere Kombinationen. Für den Läuferverband kann man fertige T-Stücke ab Werk bestellen.

Rasenfugenkreuze verlegen

Rasenfugenkreuze verlegen

Rasenfugenkreuze verlegen

Benötigtes Werkzeug 

Rasenfugenkreuze verlegen

Verlegebeispiel Rasenfugenkreuze
im Kreuzverband mit Pflastersteine
 

Das Abrütteln der verlegten Pflasterflächen muss vor dem Verfüllen der Fugen durchgeführt werden, da sonst die Fugenkreuze wieder nach oben gedrückt werden.

Benötigtes Werkzeug bei der Verlegung sind Wasserwaage/Richtscheit und ein Gummihammer.

Wasserwaage und Richtscheit werden benötigt, um den Splitt abzuziehen und den Pflasterbelag in Waage bzw. fluchtgerecht zu verlegen.

Rasenfugenkreuze finden hauptsächlich im GaLa-Bau auf Hof- und Terrassenflächen, Wegen, Auffahrten oder auch beim Bau von PKW-Stellplätzen ihre Anwendung. Hierbei wird der Bodenversiegelung vorgebeugt. Die Rasenfugenkreuze sind im Innenbereich mit Querstreben verstärkt, damit sie nicht zusammengedrückt werden. So können sie im Kreuzverband oder Läuferverband verlegt werden.

Man kann bei der Verlegung der Rasenfugenkreuze je nach Untergrund die Fugen verschieden gestalten – mit grobem Quarzsand, Körnung 2-4 mm, mit Bettungssplitt, Körnung max. 4 mm, oder mit Rasen.

Was gibt es für Verlegearten?
Was gibt es für Verlegearten?

Bei Klick auf das Bild erhalten Sie eine Ansicht, auf der die zu verbauenden Lager/Fugenkreuze zu sehen sind.

 

Platten verlegen Beispiele

Läuferverband

Ein klassisches Verlegemuster, gehört zu den häufigsten Verlegearten, hohe Stabilität, einfach zu verlegen.

Platten verlegen Beispiele

Kreuzverband

Die Plattenverlegung im Kreuzverband ist die meist verwendete Verlegeart. Sie kann gerade zur Wand oder diagonal ausgeführt werden.

Platten verlegen Beispiele
 
Fischgrät-/Ellbogen-Verband

Lebhaftes optisches Bild, strukturbetont, besonders stabil, weil die um 45 Grad versetzten Klinker einen sehr festen Verbund besitzen.

 

Platten verlegen Beispiele

Pflaster

Durch die Plattenfix Fugenkreuze können Pflastersteine in beliebigen Verlegemustern schnell und einfach verlegt werden.  

 

Platten verlegen Beispiele

Diagonalverband

Wird im Winkel von 45 Grad zur Wegachse verlegt, wie der Fischgrätverband zeichnet er sich durch seine hohe Stabilität aus.
Platten verlegen Beispiele

Römischer Verband

Ein Römischer Verband ist ein Fliesenmuster, bei dem mit unterschiedlich großen Fliesen oder Naturstein Formaten ein immer wiederkehrendes modulares Verlegemuster erzielt wird.

 

 

Platten verlegen Beispiele

Reihenverband oder lineare
Verlegemuster

Strenge Gliederung der Fläche, grafische Wirkung durch das klare Fugenraster, geringe Verbundwirkung, Verlegung exakt im Raster, damit gerade Fugenverläufe erzielt werden.
 

 

Platten verlegen Beispiele

Parkettverband

Sehr gut für den Terrassen- und Gartenbereich geeignet, dekoratives optisches Bild, bietet sehr viele Variationsmöglichkeiten.

Schutzlagen: Trennflies, PE-Folie, Bautenschutzmatten
Schutzlagen: Trennflies, PE-Folie, Bautenschutzmatten

Als Schutzlagen können zum Beispiel eingesetzt werden:

  • Kunststoffvlies, mindestens 300 g/m2
  • Bahnen aus PVC-Halbhart, mindestens 1,0 mm dick
  • Bahnen aus PVC-P, mindestens 1,2 mm dick
  • Bautenschutzmatten aus Gummigranulat, mindestens 6,0 mm dick
  • Bautenschutzmatten aus Kunststoffgranulat, mindestens 4,0 mm dick oder
  • Drainagematten oder -platten

 

Muss eine Randbefestigung vorhanden sein und wenn ja, wie muss diese aussehen?
Muss eine Randbefestigung vorhanden sein und wenn ja, wie muss diese aussehen?

Wir weisen darauf hin, dass eine stabile Randbefestigung zwingend vorhanden sein muss. 

Randabschluss
Bitte beachten Sie hierbei die verschiedenen Fachvorschriften wie Dachdeckerfachregel und Flachdachrichtlinien sowie die DIN 18195 Teil 5 + 9 und halten Sie Rücksprache mit dem ausführenden Fachbetrieb. 
Wie hoch können MaxiLager teil- und stapelbar gestapelt werden?
Wie hoch können MaxiLager teil- und stapelbar gestapelt werden?

Alle Maxi-Lager (teil- und stapelbar) können, egal in welcher Kombination, bis zu 6-fach übereinander gestapelt werden. Bitte beachten Sie die Druckfestigkeit der Unterkonstruktion beim Stapeln von halben Lagern. (Katalog S. 56 oder Einzelprospekt S. 17) 

Halbe Maxilager gestapelt

4fach gestapelt Maxi-Randstücke 20/4x20 (Art.-Nr. 145325), darauf ein Maxi-Randstück 10/4x10 (Art.-Nr. 135227)

 
Maxi-Lager 2014

Maxi-Lager 20/6x20 (Art. Nr. 145417), 1-fach

Maxi-Lager 2014

Maxi-Lager 20/6x20 (Art. Nr. 145417), 3-fach

Maxi-Lager 2014

Maxi-Lager 20/6x20 (Art. Nr. 145417), 5-fach
 
Die Fläche bzw. Platten bewegen sich.
Die Fläche bzw. Platten bewegen sich.

Mögliche Gründe:

  • Es ist keine ausreichende Randbefestigung vorhanden,
  • die Platten wurden nicht aus der Ecke heraus verlegt oder
  • die Platten wurden nicht eng genug aneinander verlegt.
Wie funktioniert eine 5-Punkt-Verlegung?
Wie funktioniert eine 5-Punkt-Verlegung?

5-Punkt-Verlegung bedeutet, dass die  Terrassenplatten an 5 Punkten auf Plattenlagern aufliegen. In der Regel ist immer ein Viertel eines Plattenlagers je Ecke verbaut und in der Mitte der Terrassenplatte wird ein weiteres ganzes Plattenlager ohne Fugensteg untergelegt. Dieses Vorgehen wird empfohlen, sobald eine Plattenseite länger als 60 cm ist. 

Wie hoch können Multilager und Multilager+PLUS gestapelt werden?
Wie hoch können Multilager und Multilager+PLUS gestapelt werden?

Alle Multilager (teil- und stapelbar) können, egal in welcher Kombination, bis zu 6-fach übereinander gestapelt werden. Um einen Gefälleausgleich zu erreichen, kann hier zusätzlich noch das VarioLager2 (Art.-Nr. 192169) mit Fugenkreuz zur Rückdrehsicherung (Art.-Nr. 192145 4mm oder Art.-Nr. 192152 6mm) aufgebracht werden. 

Bitte beachten Sie die Druckfestigkeit der Unterkonstruktion beim Stapeln von halben Lagern. (Katalog S. 56 oder Einzelprospekt S. 17) 

Maxi-Lager 2014

Je ein Multilager+PLUS (Art.-Nr. 193074) und Multilager (Art.-Nr. 193067) gestapelt

Maxi-Lager 2014

Je drei Multilager+PLUS (Art.-Nr. 193074) und Multilager (Art.-Nr. 193067) mit VarioLager2 (Art.-Nr. 192169) und Fugenkreuz zur Rückdrehsicherung 4mm (Art.-Nr. 192145) gestapelt

Maxi-Lager 2014

Sechs Multilager+PLUS (Art.-Nr. 193074) mit VarioLager2 (Art.-Nr. 192169) und Fugenkreuz zur Rückdrehsicherung 4mm (Art.-Nr. 192145) gestapelt

 
Maxi-Lager 2014

Je ein halbes Multilager+PLUS (Art.-Nr. 193074) und Multilager (Art.-Nr. 193067) gestapelt



Die Terrassenplatte bricht bei Verlegung auf Plattenlagern.
Die Terrassenplatte bricht bei Verlegung auf Plattenlagern.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Plattenhersteller, um sicher zu gehen, dass diese auf Plattenlagern verlegt werden können und halten Sie sich an die Herstellerempfehlungen.

Wieviele Lager benötige ich pro m²?
Wieviele Lager benötige ich pro m²?
Plattengröße Benötigte Lager
20 x 120 cm 8,33 St/m²
25 x 25 cm 16,00 St/m²
30 x 30 cm 11,11 St/m²
30 x 60 cm 5,55 St/m²
30 x 120 cm 5,55 St/m²
40 x 40 cm 6,25 St/m²
40 x 60 cm 4,16 St/m²
40 x 80 cm 3,13 St/m²
40 x 120 cm 4,16 St/m²
45 x 90 cm 4,94 St/m²
50 x 50 cm 4,00 St/m²
60 x 60 cm 2,77 St/
60 x 120 cm 2,77 St/m²
80 x 80 cm 1,56 St/m²
90 x 90 cm 2,48 St/m²

Bitte beachten Sie den Mehrbedarf von ganzen Plattenlagern an den Belagsrändern!

Wie kann eine Trittschalldämmung erreicht werden?
Wie kann eine Trittschalldämmung erreicht werden?

Beim VarioLager2, Multilager und Multilager+PLUS kann durch Auflegen einer Maxi-Ausgleichsscheibe auf das Lager eine geringe Trittschalldämmung erzielt werden. 

Maxi-Lager 2014

Multilager (Art.-Nr. 193067) mit Maxi-Ausgleichsscheibe (Art.-Nr. 134442)